Unser Auftrag

Unsere Initiative Arbeit durch Management/PATENMODELL baut auf das bürgerschaftliche Engagement in Deutschland an den Schnittstellen zum Ausbildungs- und Arbeitsmarkt. Wir organisieren die Beratung und Begleitung von ratsuchenden Menschen aller Nationalitäten durch ehrenamtliche PATEN.

Unsere PATENSCHAFTEN machen sich stark gegen Ausgrenzung und für Integration. Sie unterstützen besonders benachteiligte Menschen: junge und ältere Arbeitsuchende, mit und ohne Handicap, Migranten, sowie Jugendliche in der Berufsorientierung und auf der Suche nach Ausbildung.

Unsere Initiative leistet einen wichtigen Beitrag zum inneren Zusammenhalt der Gesellschaft und ist ein attraktiver diakonischer Ehrenamtsgeber. Unser Ziel ist es, dass die Ratsuchenden das Angebot unserer Initiative kennen und die ehrenamtlichen PATENSCHAFTEN als einen professionellen und solidarischen Beitrag schätzen.

lebenslauf

Unsere Philosophie

Unsere Initiative fühlt sich dem diakonischen Leitbild verpflichtet: Diakonie, damit Leben gelingt.

Wir achten die Würde jedes Menschen.

Gott traut uns zu, solidarisch zu handeln, das Recht der Schwachen und Fremden zu achten und jedem Gerechtigkeit zukommen zu lassen. Dies gibt uns Kraft, den Menschen vorbehaltlos anzunehmen. Diakonisches Handeln in unserer Initiative fragt nicht nur nach dem, was der Mensch braucht, sondern auch nach dem, was er will.

JobPATENSCHAFTEN und AusbildungsPATENSCHAFTEN arbeiten am (Wieder) Aufbau eines wertebewussten und selbstbestimmten Lebens.

Wir treten für eine chancengerechte Gesellschaft und eine konsequente Orientierung am Gemeinwohl ein.

In den PATENSCHAFTEN geht es uns sowohl um den Menschen in seiner persönlichen Situation als auch in seinen sozialen Verhältnissen. Deshalb ist die Integration Ausgegrenzter und Benachteiligter in die Gesellschaft unser Anliegen als diakonische Initiative. Die Teilhabe aller am Leben in der Gemeinschaft ist unser Ziel.

Unsere ehrenamtlichen PATENSCHAFTEN vermitteln immer aktuell zwischen den sich rasch verändernden Bedingungen des Arbeitsmarktes und den Bedürfnissen und Kompetenzen der Arbeitsuchenden und der Schüler und Azubis im Übergang Schule/Beruf.

Auf unbürokratische Art und Weise bringen sich PATEN als unabhängige Berater aktiv in den Integrationsprozess ein und entdecken gemeinsam mit den Ratsuchenden neue Möglichkeiten.

Der Erfolg unserer Initiative lebt von der Kompetenz und den Kontakten seiner ehrenamtlichen PATEN, das Engagement steht für eine solidarische Haltung in unserer Gesellschaft.

Unsere Leitsätze

Hilfe zur Selbsthilfe

PATENSCHAFTEN machen Mut.

Kompetenz

PATENSCHAFTEN bündeln Ressourcen.

Zukunft

PATENSCHAFTEN entwickeln Perspektiven.

Integration

PATENSCHAFTEN überwinden Barrieren.

Solidarität

PATENSCHAFTEN halten die Gesellschaft zusammen.

Auf Sie kommt es an

Setzen Sie Ihr berufliches Know-How und Ihre Erfahrungen in unserer diakonischen Initiative ein. Nutzen Sie dabei unser bundesweites PATEN-Netzwerk, unsere Weiterbildungsangebote und die Kontakte zu unseren Partnern aus Wirtschaft und Gesellschaft.

Sie können uns auch im Bereich Öffentlichkeitsarbeit/Kommunikation oder bei der Organisation der PATEN-Kreise unterstützen.

Wir freuen uns auf Sie!

Ihre Möglichkeiten

  • Sie übernehmen ehrenamtlich eine PATENSCHAFT für eine unserer Zielgruppen.
  • Sie unterstützen uns bei der Organisation unseres Netzwerkes
  • Mit Ihren beruflichen Erfahrungen und Ihrem Know-How setzen Sie sich damit aktiv gegen Arbeitslosigkeit und für Perspektiven im Übergang Schule-Beruf und im Bereich Ausbildung ein.

Unsere Unterstützung

  • Bei Arbeit durch Management/PATENMODELL erwartet Sie ein bundesweites, lebendiges PATEN-Netzwerk.
  • Wir stellen Ihnen unsere Datenbank als moderne Kommunikations- und Vernetzungsplattform zur Verfügung.
  • Wir erweitern Ihre Beratungskompetenz durch unsere Instrumente (Zielvereinbarungen, Integrationspläne, Leitfäden der unterschiedlichen Projekte, Berliner Fragebogen zur Aktivitätsstruktur).
  • Wir unterstützen Sie mit einer breiten Palette an Weiterbildungsangeboten, die Ihre Beratungskompetenzen stärken.
  • Teamsitzungen und die Möglichkeit der Supervision schaffen für Sie den nötigen Rahmen zur Reflexion des eigenen Handelns.

Ihr Gewinn

  • Sie stärken die gesellschaftliche Solidarität und engagieren sich für die Diakonie.
  • Sie erfahren öffentliche Anerkennung.
  • Sie entwickeln Ihre Kompetenzen im Austausch mit anderen PATEN und Mitgliedern unseres Netzwerkes.
  • Sie helfen benachteiligten Menschen und engagieren sich in Ihrer Region.

Auf Ihr Engagement kommt es an – engagieren Sie sich jetzt in unserer Initiative

Ehrenamtliches Engagement seit 1999

1999

Gründung der Initiative in Fürstenwalde im Land Brandenburg als Reaktion auf die schwere strukturelle Arbeitslosigkeit. Ziel der Initiatoren um den Diakonie Geschäftsführer Bert Schumann war es, ein bürgerschaftlich getragenes Engagement-Projekt zu gründen. Vorbild war eine Initiative aus Holland, die sich um die Integration von Flüchtlingen kümmerte.

Kooperationspartner waren bald gefunden: der lokale Rotary-Club, Vattenfall AG (damals noch VEAG) und Bombardier brachten das junge Projekt voran. Auch die Länder Brandenburg und Berlin, die Arbeitsagentur und andere öffentliche Partner fanden sich als Unterstützer dieser Idee zu einem Ziel zusammen: den arbeitsuchenden Menschen unbürokratisch und schnell weiter zu helfen.

Getragen vom Engagement vieler Führungskräfte stellten sich die ersten Beratungs- und Vermittlungserfolge ein. Herr Konrad Müller konnte für die Leitung der Initiative gewonnen werden.

2000 bis 2003

Verlegung der Geschäftsstelle der Initiative nach Berlin (im Jahr 2000), von wo die Aktivitäten zunächst auf die beiden Länder Berlin und Brandenburg ausgedehnt wurden.

2004 bis 2005

Erste Schritte zum Aufbau eines bundesweiten Netzwerkes. Hermann von Braunmühl initiierte unsere Initiative sehr erfolgreich in NRW und überzeugte viele Führungskräfte, sich zu engagieren. Ermöglicht wurde der bundesweite Aufbau durch die enge Kooperation mit vielen Partnern, stellvertretend seien hier die Kampagne „TeamArbeit für Deutschland“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Arbeit, die Deutsche Telekom AG und die Robert Bosch Stiftung genannt.

2006 bis 2007

Eine inhaltliche Weiterentwicklung brachte neue Projekte: „Mentoren und Kulturcoaches für Migrant/innen“ und „PATENSCHAFTEN für Menschen mit Handicap“ (Projektdesign Frau Dr. J.A. Kleber)bedeuteten die Hinwendung und den Support neuer und besonderer Zielgruppen. Der Europäische Sozialfonds und das Bundesministerium für Arbeit und Soziales halfen finanziell bei der erfolgreichen Umsetzung.

Im September 2007 zeichnete die Initiative als Zeichen des Engagements für eine kulturelle Vielfalt in der Arbeitswelt die Charta der Vielfalt, initiiert von der Bundesbeauftragten für Integration und Migration, Staatsministerin Prof. Maria Böhmer.

2008 bis 2009

Entwicklung der Ausbildungsbrücke (PATENSCHAFTEN für SchülerInnen im Übergang Schule-Beruf) und eines Projektes für Lehrlinge der VATTENFALL AG. Verstärkter bundesweiter Aufbau mit Unterstützung des Bundesverbandes der Diakonie.

2010 bis 2011

Implementierung unserer Projekte in knapp 80 Städten in Deutschland, Entwicklung des Projektes Jobscout in Bayern, in dem wir PATENSCHAFTEN für Strafgefangene anbieten, die kurz vor der Entlassung stehen. Verleihung des Deutschen Engagement-Preises

2012 bis 2013

Gründung unseres Fördervereins und Entwicklung eines Mentoring-Ansatzes für Azubis, um die hohe Abbrecher-Quote zu senken.

Wir sehen beim Aufbau einer umfassenden Bürgergesellschaft in Deutschland eine große Aufgabe: die Bereitstellung und das Management hochqualifizierter Ehrenamtsangebote, in denen sich die Menschen auf der Höhe ihrer persönlichen Qualifikation bürgerschaftlich engagieren können.

Förderverein Arbeit durch Management/PATENMODELL e.V.

Schule – Lehre – Job: wir bauen Brücken mit ehrenamtlichen PATEN.

Die Initiative Arbeit durch Management/PATENMODELL zählt zu den bundesweit attraktivsten Ehrenamtsgebern unter dem Dach der Diakonie.

  • Die Initiative stärkt das bürgerschaftliche Engagement an den Schnittstellen zum Ausbildungs- und Arbeitsmarkt.
  • Sie organisiert die Beratung und Begleitung von Jugendlichen und Erwachsenen mit und ohne Handicap durch ehrenamtliche PATENSCHAFTEN.
  • Die Initiative leistet einen wichtigen Beitrag zum inneren Zusammenhalt der Gesellschaft.
  • Die Initiative ist ein engmaschiges bundesweites Netz von ehrenamtlichen JobPATEN, AusbildungsPATEN und IntegrationsPATEN.

Unsere Ziele

  • Wir haben den Förderverein Arbeit durch Management/PATENMODELL e.V. gegründet, um die Arbeit unserer Initiative finanziell zu unterstützen und das Engagement der gegenwärtig über 1.400 ehrenamtlichen PATENINNEN und PATEN in Deutschland langfristig zu ermöglichen.

Die Ausbildungsbrücke

Die Ausbildungsbrücke steht auf drei Säulen.

Ehrenamtliche AusbildungsPATENSCHAFTEN: werden von Menschen übernommen, die im Berufsleben stehen – ob selbständig oder angestellt  – und entsprechend viel Erfahrung mitbringen. Auch Ruheständler sind gefragt.
Ehrenamtliche Nachhilfe: durch jeden, der Freude daran hat, sein Wissen weiter zu geben.
Ausbildungsbrückenbörse: beinhaltet Angebote der Wirtschaft an Schülerinnen/Schüler, vom Vortrag bis zum Ausbildungsplatz.

Die Idee der Ausbildungsbrücke ist es, Schülerinnen und Schülern von Haupt- und Realschulen (in Berlin künftig Sekundarschule) bereits ab der achten bis zur zehnten Klasse die Begleitung durch ehrenamtliche PATEN anzubieten. Diese unterstützen in den letzten beiden Schuljahren, wobei sie auf die fachliche Unterstützung von ehrenamtlichen Nachhilfelehrern zurück greifen können. Sie helfen sehr individuell bei der Berufsorientierung, bieten intensives Bewerbungstraining an und helfen nicht nur, langfristig tragfähige Ausbildungsverhältnisse vorzubereiten, sondern bleiben über die gesamte Ausbildungszeit hinweg ansprechbar. Gerade die Begleitung der Jugendlichen während der gesamten Ausbildung ermutigt viele Betriebe zur zusätzlichen Ausbildungstätigkeit. Eine AusbildungsPATENSCHAFT dauert manchmal 4 bis 5 Jahre.

Die Ausbildungsbrücke schließt Kooperationsverträge mit Schulen und verankert sich im Schulalltag. Schulleitung und Lehrer erklären sich bereit, als aktive Multiplikatoren tätig zu sein und das Projekt mit dem erforderlichen Organisationsaufwand zu ermöglichen. Oft finden die Treffen in Freistunden und in der Schule statt. Eine enge Zusammenarbeit mit den anderen Berufsvorbereitungsprojekten an der Schule wird organisiert. Eltern werden aktiv in das Projekt einbezogen und darin geschult, wie sie selbst den Berufsfindungsprozess ihrer Kinder produktiv begleiten können.

Die Ausbildungsbrücke will es nicht dabei bewenden lassen, Hilfe zur Selbsthilfe zu geben. Um jeden Projektstandort wird ein engmaschiges Netzwerk aufgebaut, in dem nicht nur Praktika und Ausbildungsplätze, sondern auch weiterführende Perspektiven immer für den individuellen Einzelfall angebahnt und begleitet werden können: die Ausbildungsbörse. Die zahlreichen Kooperationen mit etablierten lokalen Akteuren geben jedem Projektstandort der Ausbildungsbrücke seine unverwechselbare Prägung. Ein Netzwerk der lokalen Steuerkreise begleitet die Erfolgsstrategien des bundesweiten Netzwerks. Klicken Sie sich durch diese Homepage, um sich selbst ein Bild von der wachsenden Vielfalt zu machen.

Interview „Die Ausbildungsbrücke“

WTK:  Sie sind sozusagen die Architektin der Ausbildungsbrücke. Was hat Sie dazu veranlasst?

Juliane Freifrau von Friesen (JvF): Gleich zu Beginn meiner eigenen beruflichen Tätigkeit war ich als Personalreferentin eines großen Berliner Metallunternehmens u.a. für die dortige Ausbildungswerkstatt zuständig. Auch wenn das nun schon fast 30 Jahre zurückliegt, erinnere ich mich sehr genau an die Klage der Ausbilder, es gäbe einfach zu wenig geeignete junge Menschen. Die Betonung lag selbstverständlich auch damals schon auf „geeignete“.

Ich habe mich natürlich gefragt, was im Hinblick auf die Berufsausbildung und ihre Anforderungen eigentlich in der Schule schief läuft. Um das herauszufinden, habe ich Lehrerinnen und Lehrer aus Schulen der Umgebung eingeladen, um über genau diesen Punkt mit ihnen und den Ausbildern zu diskutieren, weil Lamentieren alleine nicht wirklich weiterhilft. Das hat zwar nicht zu einer grundlegenden Änderung der Situation geführt, war aber die Initialzündung zu einem permanenten Austausch, der allen Beteiligten, in erster Linie natürlich den Schülerinnen und Schülern, zugute kam.

WTK: Und die Situation ist heute die gleiche?

JvF: Nein. Sie hat sich offensichtlich verschärft. Auf der einen Seite suchen junge Menschen Ausbildungsplätze. Auf der anderen Seite braucht die Wirtschaft Fachkräfte, d.h. sie muss ausbilden. Man könnte meinen, die Konstellation ist annähernd ideal, doch nun kommt das Problem der Eignung ins Spiel. Aus Sicht der Wirtschaft ist die Qualifikation, insbesondere von Hauptschülern, absolut unzureichend. Das Defizit reicht von fehlenden Kenntnissen in Mathematik und Deutsch, einem deutlichen Mangel an technischem Verständnis und manuellen Fertigkeiten bis hin zum teilweise katastrophalen Sozialverhalten. Vorstellungen über die Berufswelt sind häufig überhaupt nicht vorhanden oder schlicht falsch.

WTK: Und die Ausbildungsbrücke schafft hier Abhilfe?

JvF: Sie wissen doch, Wunder dauern etwas länger. Aber im Ernst: Das Neue an der Ausbildungsbrücke ist ihre „Verlinkung“ von Schule und Ausbildung. Sie setzt ein, bevor das Kind in den Brunnen gefallen und darin ertrunken ist, nämlich zwei Jahre vor Ende der Schulzeit; von da an begleitet ein Senior einen Junior, d.h. eine Schüler oder eine Schülerin, durch die restliche Schulzeit. Der ehrenamtliche Senior oder Schülerpate ist selbst ein erfahrener  Wirtschaftsmensch, dessen berufliche Tätigkeit in der Regel abgeschlossen ist.

WTK: Und was befähigt den Schülerpaten zu seiner sicherlich nicht einfachen Aufgabe?

JvF: Er wird für seine Aufgabe vorher natürlich fit gemacht und auch permanent fit gehalten. Dafür gibt es ein eigenes Programm. Wichtigste Aufgabe des Schülerpaten ist es, sein „Patenkind“ bei der Berufsorientierung ebenso zu unterstützen wie bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz. Er soll auf Ausbildungseignungstests vorbereiten und natürlich seinem Schützling die größtmögliche Hilfestellung beim Schulabschluss geben. Außerdem soll er ein realistisches Bild der Berufswelt und ihrer Anforderungen vermitteln. Manchen Schülern ist zum Beispiel nicht klar, welchen Stellenwert Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit haben.

WTK: Die Ausbildungsbrücke hilft also in erster Linie Hauptschülern?

JvF: Die Absolventen dieses Schulzweigs haben die Hilfestellung sicher am nötigsten, aber grundsätzlich steht die Ausbildungsbrücke auch Realschülern offen und ich will nicht ausschließen, dass sie sogar für Gymnasiasten von Vorteil sein kann. Letztere sind allerdings aktuell nicht die Zielgruppe.

WTK: Was passiert, wenn im günstigsten Fall der Schulabschluss geschafft und ein Ausbildungsplatz gefunden worden ist?

JvF: Dann sollen die Paten, jetzt als Jobpaten, ihre „Patenkinder“ durch die Ausbildung begleiten. Selbstverständlich gibt es hier keinen Zwang. Alles ist freiwillig. So wie kein Schüler zwangsweise mit einem Paten „beglückt“ wird, kann er auch als Auszubildender frei entscheiden, ob er die Hilfestellung annimmt oder nicht.

WTK: Und was haben die Ausbildungsbetriebe davon?

JvF: Ich bin überzeugt, dass vor allem kleine Betriebe davon profitieren, dass ein junger Mensch außerhalb der Ausbildung ein gewisses Maß an Unterstützung erfährt. Ich scheue auch nicht, das Wort „Kontrolle“ hier in den Mund zu nehmen. Zudem ist die Frustrationstoleranz vieler junger Menschen heute nicht allzu ausgeprägt, will sagen: die Annahme von Kritik fällt ihnen manchmal äußerst schwer. Der Jobpate wird zwar nie zum Garanten einer erfolgreichen Ausbildung werden, aber er kann dazu beitragen.

WTK: Also überall nur Gewinner?

JvF: Ja, da bin ich mir ganz sicher. Die Chancen der jungen Menschen, einen Schulabschluss zu schaffen und eine Ausbildung erfolgreich zu absolvieren, werden durch die Ausbildungsbrücke erhöht. Die Unternehmen bekommen leichter „passende“ Auszubildende, die dann zu den begehrten Fachkräften werden. Die Jobpaten, die sich ehrenamtlich engagieren wollen, erhalten eine zukunftsweisende, herausfordernde Aufgabe und gesellschaftliche Anerkennung. Und natürlich profitieren von ihrem Engagement auch Eltern und Lehrer, letztendlich die ganze Gesellschaft.

Ich finde, dass wir uns dringend und so viel wie irgend möglich um unserer Jugend kümmern müssen. Wir haben nur diese eine.

WTK: Wir danken Ihnen für das Gespräch.

Jobbrücke – Auf Sie kommt es an!

Engagieren Sie sich ehrenamtlich als JobPATE für Arbeitsuchende!

jobpate

Ihr Einsatz

  • Sie übernehmen ehrenamtlich eine JobPATENSCHAFT für Arbeitsuchende.
  • Als JobPATE beraten und begleiten Sie Arbeitsuchende auf dem Integrationsweg (zurück) in die Arbeitswelt.
  • Mit Ihren beruflichen Erfahrungen und Ihrem Know-How setzen Sie sich damit aktiv gegen die Arbeitslosigkeit ein.

Unsere Unterstützung

  • Bei Arbeit durch Management/PATENMODELL erwartet Sie ein bundesweites, lebendiges JobPATENnetzwerk.
  • Wir stellen Ihnen unsere Datenbank als moderne Kommunikations- und Vernetzungsplattform zur Verfügung.
  • Wir erweitern Ihre Beratungskompetenz durch unsere Instrumente (Zielvereinbarung, Integrationsplan, Leitfaden JobPATENSCHAFT, BFA).
  • Wir unterstützen Sie mit einer breiten Palette an Weiterbildungsangeboten, die Ihre Beratungskompetenz stärken.
  • Teamsitzungen und die Möglichkeit der Supervision schaffen für Sie den nötigen Rahmen zur Reflexion des eigenen Handelns.

Ihr Gewinn

  • Sie stärken die gesellschaftliche Solidarität.
  • Sie erfahren öffentliche Anerkennung.
  • Sie entwickeln Ihre Kompetenzen im Austausch mit anderen JobPATEN.
  • Sie helfen den Menschen, die Ihnen persönlich besonders am Herzen liegen.

Service für Arbeitsuchende

Die Initiative Arbeit durch Management/PATENMODELL bietet Ihnen die Möglichkeit, von einem JobPATEN/einer JobPATIN auf dem Weg (zurück) ins Arbeitsleben begleitet zu werden.

In unserem Netzwerk unterstützen bundesweit etwa 1300 PAT(INN)EN Arbeitsuchende und Schüler bei der beruflichen Integration. Die ehrenamtlichen PAT(INN)EN sind Personalprofis und Führungskräfte aus Industrie, Handel, Verwaltung und Kultur, Trainer und Berater, die ihre Sachkompetenz in die Beratung und das Coaching von Arbeitsuchenden einbringen.

Ihr Gewinn im Rahmen einer JobPATENSCHAFT

  • Sie erhalten eine intensive, kostenlose Beratung und Begleitung.
  • Sie entwickeln anhand eines auf Sie abgestimmten Integrationsplans neue berufliche Perspektiven.
  • Sie profitieren von dem bundesweiten Netzwerk von Arbeit durch Management/PATENMODELL und seiner
    PAT(INN)EN.
  • Sie nutzen unseren Kompetenzpool für Ihr Selbstmarketing.

Übernehmen Sie soziale Verantwortung!

sozial

JobPATENSCHAFTEN, in denen ehrenamtliche Führungskräfte und Personalprofis arbeitsuchende Menschen bei der beruflichen Integration unterstützen, sind ein innovativer Weg, dem gesamtgesellschaftlichem Problem Arbeitslosigkeit auf menschliche Weise zu begegnen.

Bei einer der vielen möglichen Formen der Kooperation sind Sie nicht nur unmittelbar am Erfolg unserer Initiative in Ihrer Region beteiligt, sondern Sie profitieren von unserem Know-How und unserem bundesweiten Netzwerk.

Die Zeit ist reif für Wirtschaftsunternehmen, die sich ihrer gesellschaftlichen Verantwortung bewusst sind und gemeinsam mit anderen Lösungen für die Probleme unserer Gesellschaft suchen.

Begeben Sie sich in die Reihe unserer Partner und übernehmen auch Sie gesellschaftliche Verantwortung!

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